Kammerjäger - gut ausgebildete Experten für Schädlingsbekämpfung und Vorsorge

Kammerjäger - gut ausgebildete Experten für Schädlingsbekämpfung und Vorsorge

8 Januar 2019
 Kategorien: Schädlingsbekämpfung, Blog


In frühen Zeiten war Kammerjäger ein anderer Name für Jäger, die in direktem Dienst bei Königen standen. Ihre Aufgabe bestand darin, in den mittelalterlich engen Kammern Schädlinge, wie Bettwanzen zu beseitigen. Somit ist dieser Beruf der Ursprung des heutigen Schädlingsbekämpfers.   

Zur Tilgung von anderen Schädlingen, wie beispielsweise Ratten, wurde damals zusätzlich der Begriff Rattenfänger genutzt. Diese waren damit beschäftigt primär unterschiedliche Schadnager zu bekämpfen.   

Umgangssprachlich werden Schädlingsbekämpfer auch heutzutage oft als Kammerjäger betitelt. Dies wird den umfassenden Aufgaben dieser Spezialisten allerdings nicht gerecht. Andere Bezeichnungen sind zum Beispiel im Schweitzer Raum Desinfektor oder allgemein Exterminator.   

Schädlingsbekämpfer/-in ist heutzutage laut BBiG (Berufsbildungsgesetz) ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die duale Ausbildung umfasst unter anderem die aktuelle Rechtslage zu Themen wie Umwelt-/Gesundheitsschutz, Handhabung von Gefahrstoffen wie Giften und Arten der Schädlingsbekämpfung. Dazu noch den Stand der neuesten Technik.   

Moderne Kammerjäger, wie sie beispielsweise bei der Grobbin Schädlingsbekämpfung arbeiten, werden zudem in persönlichem Gesundheitsschutz und Sicherheit während der Arbeit unterrichtet. Weitere Themen sind unter anderem Planung der Arbeitsabläufe, Normen und Rechtsvorschriften, Sicherung des Arbeitsbereiches, Wartung und Bedienung der jeweiligen Betriebsmittel. Dazu kommen noch Kenntnisse in Anwendung und Umgang mit unterschiedlichen Gefahrstoffen und Mitteln zur Schädlingsbekämpfung.   

Pflanzen-/Holz- und Bautenschutz und die Feststellung von Schädlingen sowie qualitätssichernde Maßnahmen und eine kompetente Kundenberatung gehören ebenfalls zu dieser sehr vielseitigen dreijährigen Ausbildung.   

Die hauptsächlichen Aufgaben der Schädlingsbekämpfer/-innen besteht darin Menschen, Pflanzen und Tiere, Umwelt und Gebäude mit Vorratsräumen vor Schädlingen zu schützen. Hierfür wählen die Fachleute geeignete Maßnahmen wie auch Vorsorgemaßnahmen aus. Die Experten sind daneben auch wichtige Berater. Dieser Arbeitsbereich umfasst zum Beispiel Aufklärung über die Arten und Dauer der Schädlings-Vertilgung, die Wirkung der Schädlingsbekämpfungsmittel und umfassende Vorbeuge-/Sicherheitsmaßnahmen.   

Besteht bereits Schädlingsbefall, inspizieren Schädlingsbekämpfer/-innen die jeweiligen Räume und wählen die geeignete Methode und das Bekämpfungsmittel aus. Dabei steht auch immer die Umweltschonung im Vordergrund. Sämtliche Substanzen und Maßnahmen werden durch die Experten genau dokumentiert.   

Damalige Kammerjäger wurden stets als Mann mit Giftspritze gesehen. Doch dies ist längst Vergangenheit. Heutzutage wird das Prinzip der integrierten Schädlingsvertilgung bevorzugt. Hierbei fokussieren sich die Experten auch auf Überwachung/Monitoring und Prävention. 

Im Ganzen gesehen ist das Arbeitsfeld der Schädlingsbekämpfung sehr komplex geworden. Es erfordert gute Kenntnisse, die sich unter anderem auf Zoologie und Biologie und besonders Chemie beziehen. Dabei arbeiten Kammerjäger gleichermaßen im Außen- und Innenbereich. Schädlingsbekämpfer/-innen beraten zudem im Pflanzen- und Holzschutz sowie zur Vorratshaltung und dem Schutz der allgemeinen Gesundheit. 

Zu den Auftraggebern gehört das komplette Spektrum der heutigen Gesellschaft mit kleinen und großen Unternehmen, Gastronomie und allen Bereichen, in denen Lebensmittel eine wichtige Rolle spielen. Dazu noch Privathaushalte sowie Kommunen jeglicher Art und öffentlichen Einrichtungen.