Moderne Methoden der Schädlingsbekämpfung durch Kammerjäger

Moderne Methoden der Schädlingsbekämpfung durch Kammerjäger

6 Februar 2020
 Kategorien: Schädlingsbekämpfung, Blog


Schädlingsbekämpfer werden in verschiedenen Einsatzgebieten tätig. Sie kümmern sich nicht nur um die Bekämpfung von Schädlingen, die sich im Haus- oder Ladenbereich angesiedelt haben wie beispielsweise Wespen, Ratten, Mäuse, Schaben, Wanzen und Kakerlaken, sondern sie sind auch für die Reinigung von kontaminierten Rettungsfahrzeugen oder Räumlichkeiten zuständig, sofern Menschen von Parasiten wie beispielsweise Läusen befallen sind.

In den letzten Jahrzehnten konnte beobachtet werden, dass bestimmte Insekten- und Tierarten immer näher in Menschennähe vordringen und sich in Wohnräumnähe mit Nestern ansiedeln. Dazu gehören Hornissen und vor allem Wespen. Oft bauen Wespen im Dachbereich ihre Nester. Wespen fühlen sich in Hohlräumen und Isoliermaterial wohl, weil es dort windstill und trocken ist. Da sie gesetzlich nicht besonders geschützt sind und im Falle einer Gefährdung des Menschen, dürfen sie getötet werden. Kammerjäger, bspw. von IHD Schädlingsbekämpfung und Taubenabwehr, wissen, dass die Wespen bei einem Angriff aggressiv reagieren können. Sie gehen mit Wespenspray, mit relativ viel Druck gegen die Wespen vor, damit sie schnell abgetötet werden. Die Schädlingsbekämpfer verlassen sich nur auf ein hochwirksames Profi-Nervengift. Wichtig ist, sich beim Sprühen nie in die Flugbahn zu stellen. Bei schwülwarmer Luft werden die Wespen aggressiv. Mit einer Stange hält der Kammerjäger Abstand. Er trägt Mundschutz und Schutzhandschuhe. Durch den Druck des Giftsprays fällt das Nest in sich zusammen.

Für Nager, wie besipielsweise Ratten, braucht der Schädlingsbekämpfer größere Kaliber. Hier kommen Köderstationen zum Einsatz. Die Blechhaufen auf Schrottplätzen gehören zu den bevorzugten Aufenthaltsorten der Ratten. Ratten sind ziemlich schlau. Wenn ihr Vorkoster sofort stirbt, rühren sie den Köder nicht mehr an. Um an Futter zu kommen, würden sie ansonsten so ziemlich alles tun. Sie fressen sich durch Beton und auch durch Metallplatten hindurch. Heutzutage besteht Rattengift aus Blutgerinnungshemmern, die je nach Körpergewicht der Ratte in einer bestimmten Menge aufgenommen werden müssen. Für Haustiere sind diese Dosen in der Regel relativ ungefährlich. Zyankali, was man damals ausgelegt hat, war natürlich wesentlich gefährlicher. Tote Ratten und Mäuse sind Sondermüll und kommen bei den Schädlingsbekämpfern in eine spezielle Tonne.

Die klassischen Fallen funktionieren zwar noch, aber es kommen immer wieder neue Waffen auf den Markt. Es gibt Fallen, die eine SMS an den Kammerjäger senden, sobald sie zuschnappen. Dann gibt es die sog. Schlagfallen, in der die Maus einen elektrischen Stromschlag bekommt und dann in einen Wassereimer fällt. Eine Alternative dazu sind die Giftboxen mit Körnern oder Aromapaste. Sobald die Maus eine bestimmte Menge der Giftpaste aufgenommen hat und zurück in ihr Nest geht, gibt sie über Rituale der Körperhygiene, die aus gegenseitigem Ablecken bestehen, das Gift an die anderen Mäuse weiter.