Ratten in Industriebetrieben bekämpfen und deren Verbreitung verhindern

Ratten in Industriebetrieben bekämpfen und deren Verbreitung verhindern

29 Juni 2020
 Kategorien: Schädlingsbekämpfung, Blog


Ratten sind keine einheimischen Tiere. Sie stammen aus dem nördlichen Ostasien und wurden vor Jahrhunderten nach Europa eingeschleppt. Schätzungen besagen, dass die Nager ein Fünftel der weltweiten Nahrungsproduktion fressen. Um Ratten in Industriebetrieben bekämpfen zu können und weiteren Befall zu vermeiden, muss deren soziale Lebensweise verstanden werden.

Die am häufigsten vertretene Rattenart in Deutschland ist die Wanderratte. Die braungrauen Wanderratten können von Kopf bis Schwanzende ein Ausmaß von 50 Zentimetern erreichen. Dabei ist die Nase stumpf und die Ohren recht klein. Ein Gewicht von 500 Gramm ist nicht ungewöhnlich. Der unbehaarte Schwanz ist kürzer als der kompakte Körper. Wanderratten graben Gänge in das Erdreich, können schwimmen, klettern und tauchen und lieben Getreide. Sie ist die einzige Rattenart, die in der Kanalisation leben kann. Ihre Eingänge zu den Tunneln im Erdreich haben Durchmesser von mindestens 5 Zentimetern. Sie wohnen selten in Häusern, sondern bevorzugen Nester unter Komposthaufen oder Gartenlauben.

Die seltene Hausratte erreicht Körperlängen zwischen 16 und 24 Zentimetern und ein Körpergewicht um die 200 Gramm. Ihr Schwanz ist länger als der Körper. Die entscheidenden Unterschiede zur Wanderratte liegen im Aussehen und in ihrer Lebensweise. Hausratten besitzen eine spitze Nase, lange Ohren und einen schlanken Körper. Ihr Fell ist Grauschwarz oder Braungrau. Sie leben gerne in Häusern, graben nur selten Gänge in das Erdreich und lieben saftige Früchte. Gerne bewohnen sie die oberen Etagen von Gebäuden und bauen ihre versteckten Nester aus zerfetzten Zeitungen oder Textilien.

Beide Rattenarten können 3 bis 6 Mal im Jahr Jungtiere bekommen. Dabei liegt die Wurfstärke selten unter 5 Jungen. Die Tragezeit beträgt 3 Wochen. Ab einem Alter von 12 Wochen sind Ratten geschlechtsreif. Diese Vermehrungszahlen sind ein Indiz dafür, dass keine Hausmittel und Vergrämungsmittel ausreichen, um Ratten in Industriebetrieben bekämpfen zu können.

Untrügliches Anzeichen für das Dasein von Ratten ist deren Kot. Eine Ratte produziert am Tag ungefähr 40 Kotballen. Daraus kann deren Anzahl abgeschätzt werden.
Rattenzähne wachsen kontinuierlich. Kein Material ist vor ihnen sicher. Sie zernagen Holz ebenso wie Aluminium oder Beton. Die Nager benutzen immer die gleichen Wege, sodass sie untrügliche Schmierspuren ihres Körpers hinterlassen. Diese können Wegweiser zu ihren Aufenthaltsorten sein. Ebenfalls Laufspuren können leicht erkannt werden. Bei den draußen wohnenden Wanderratten weist das oft belaufende, absterbende Gras den Weg zum Bau.

Ein Rattenbefall kann ruinierende Folgen für ein Unternehmen nach sich ziehen. Sie gelten als Krankheitsüberträger, schleppen Parasiten ein und fressen Waren und Produkte an. Nicht jeder kann die schlauen Ratten in Industriebetrieben bekämpfen. Einfaches Auslegen von Gift reicht oft nicht aus. Sicherlich wirkt es erst nach ein paar Tagen. Das ist notwendig, da Ratten einen Vorkoster haben, der genau beobachtet wird. Wenn dieser Symptome einer Vergiftung aufweist, wird sein aufgenommenes Futter gemieden. Ein Profi weiß, wo er im Außenbereich die Köder auslegen muss, um nicht andere Lebewesen zu töten. Eine Alternative zum Rattengift stellen Rattenfallen dar. Stromschläge töten die Tiere schnell und schmerzfrei, wogegen bei Lebendfallen der Mensch agieren muss. Einige Hunderassen, wie Prager Rattler oder Jack Russell Terrier, sind Rattenjäger und effektive Bekämpfer. So einen Service bietet zum Beispiel Plümper Schädlingsbekämpfungsservice GmbH & Co. KG.